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4/28/2015

Der kleine Hunger – Bio-Riegel im Test



500 km ohne Imbissbude oder Restaurant – keine Ahnung, ab das zwischen Hamburg und Nordkap passieren kann. Falls ja, wollen wir gewappnet kann.
Aus meiner Kindheit kenne ich noch die „Fruchtschnitten“ aus dem Reformhaus, Variante „Haselmark“ zum Beispiel mit Esspapier oben und unten.
Die Hersteller der neuen „Lifebars“ und „Raw Bites“ sind zahlreich und setzen in der Verpackung stark auf (veganen, glutenfreien etc.) Lifestyle, vom Inhalt her hat sich aber nicht viel getan. Und vom Geschmack her auch nicht, was ja nichts Schlechtes sein muss.
Aus der Verpackung gepellt, hält man eine eine mal mehr, mal weniger bissfeste Mischung aus Obst und Nüssen in der Hand, mit Datteln als Kitt dazwischen. Das Deckpapier aus Esspapier des Neuform-Riegels ist verschwunden.

Der Test gibt unsere subjektive Meinung wieder.


„Frucht pur 100 % Himbeere“ von Allos
Schmeckt fruchtig und angenehm säuerlich, mit Himbeere eher im Hintergrund. Kein Wunder bei nur 10 % Himbeer-Anteil...

„Pecan Pie“ vom niederländischen Hersteller Nakd
Nussig, nachgiebig, ziemlich lecker. Pekannnüsse, Mandeln und Datteln – mein Favorit.

„Spicy Lime“ von Raw Bite
Der dänische Riegel prallt mit Ingwer gleich kräftig auf die Geschmacksknospen, dazu kommt frische Schärfe von Zitrone und Chili. Stückige Konsistenz mit entsprechendem Gegenwert für die Kaumuskeln. Michaelas Favorit.

„Blueberry Bar“ von Beond
So hübsch verpackt und dann so eine herbe Enttäuschung. Schmeckt muffig und vermittelt das Gefühl, auf Trockenjoghurt mit Kaugummi zu beißen, darin versteckt ein Hauch von alter Blaubeere. Außen hui, innen...

„lifebar chocolate“ von Lifefood
Der „raw superfood bar“ bleibt ebenfalls deutlich hinter den Erwartungen zurück. Wenig schokoladig und von der Konsistenz her furzmuffeltrocken.


Wir haben eigentlich nicht mehr viel Lust, weiterzumachen, ziehen aber durch.


„Garden Gusto“ von Foodloose
Viel (Erd-)Nuss und kaum pürierte Frucht. Die sehr bissfeste Variante. Erinnert uns an die Sesam-Honig-Riegel vom Türken, bloß ohne Krokant, dafür mit Spelzen.

„Ananas-Mango-raw-ba“ von Simply Raw
Schmeckt eigentlich wie aus dem Reformhaus anno 1982 und damit gar nicht so schlecht, zusätzlich steht aber „vegan“ auf der Verpackung.

3/11/2015

Verkostungsrunde russischer Supermarkt



Wir haben uns weiter durchs Sortiment getestet und vor allem mal russisches Bier probiert, das nach unserer zufälligen Auswahl aber deutlich schlechter abschneidet als das polnische.

Doch der Reihe (und den Fotos) nach:
Der rote Krimsekt = (sieht aus wie Fragolino, ist Fragolino?) schmeckt zumindest Andrea. Mir schmeckt er ...  eigentlich auch.
Dann das mangels Russischkenntnissen und aufgrund des ansprechenden Labels im sozialistischen Look (weshalb wir es auch ausgesucht haben) sogenannte „Grubenbier“: leider geschmacklich ziemlich garstig, das Bier für ganz unten (Note 4-), ebenso wie das „Schiffsbier“ gleich daneben. Zur Neutralisierung der Geschmacksknospen dann einige Süßigkeiten (allesamt überaus essbar) und dann die dritte Biersorte aus dem russischen Supermarkt, das „Hauptstadtbier“. Das hat uns ein junges russisches Pärchen empfohlen, und tatsächlich  schmeckt es deutlich besser als die vorigen zwei. Es rinnt schön pilsig-herb durch die Kehle (Note 2).

Trotzdem: Die Polen brauchen vor den Russen keine Angst zu haben, ihr Bier ist viel besser.
Oder wissen wir da einfach zu wenig und haben die absoluten Köstlichkeiten einfach nur nicht in den Wagen gepackt? Dann macht uns ruhig schlauer und schreibt was in die Kommetare.

Nachdem die Süßigkeitenbestände ziemlich dahinschwinden und auch vom guten polnischen Bier nicht mehr genug für die Party da ist, fahre ich heute noch mal in einen polnischen Supermarkt und schau mich da um...